Lob und Kritik aus der Region

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Berkenthin (pm). In Berkenthin traf sich Burkhard Peters, Landtagsabgeordneter von Bündnis 90/ Die Grünen und Sprecher seiner Fraktion für Innen- und Rechtspolitik, mit dem Bürgermeister der Stecknitz-Gemeinde, Friedrich Thorn. Im Mittelpunkt des Gespräches standen kommunale Themen wie Bau- und Planungsvorhaben sowie Entscheidungen auf Landesebene zum KiTa-Gesetz, im Schulbereich und zu den Kommunalfinanzen.
„Es gibt immer wieder wichtige Anregungen aus der Region zu den Entscheidungen im Landtag.“ resümiert der Landtagsabgeordnete. „Und ein positives Signal nach Kiel ist die Reaktion auf unsere Entscheidungen zu den Kommunalfinanzen. Als ländlicher Zentralort steht Berkenthin auch nach der kommenden Neuordnung des kommunalen Finanzausgleiches mit auskömmlichen Mitteln da, wie mir der Bürgermeister sagte.“

Wenig Verständnis zeigte der Abgeordnete, dass immer noch keine endgültige Entscheidung zur Einrichtung einer Oberstufe an der Stecknitz-Schule gefallen ist. Die aktuellen Bedarfszahlen seien sogar noch gestiegen und rechtfertigten durchaus die entsprechenden Planungen, berichtete Bürgermeister Thorn. Deshalb habe man gegen den abschlägigen Bescheid des Bildungsministeriums geklagt. „Der Platz ist da und die Gemeinde hat vorausschauend investiert,“ so Peters. „Es ist bedauerlich, dass hier ein Vorhaben, das die Attraktivität der Gemeinde für Familien steigert, nicht vorankommt.“ Es bestehe eine große Nachfrage nach den 17 Bauplätzen im aktuellen Neubaugebiet bei Kastorf, ein weiteres Baugebiet sei in Planung. „Kurze Schulwege sind ganz in unserem Sinne, da Schüler dann eigenständig unterwegs sind und zusätzliche Fahrten der „Elterntaxis“ entbehrlich werden,“ ist sich der Abgeordnete sicher.

Auch zur unterschiedlichen Förderung bzw. Finanzierung von Hortplätzen der Kindertagesstätten und Ganztagsangeboten der Schulen nimmt Peters kritische Einwände aus Berkenthin mit nach Kiel: „Die ist nicht nachvollziehbar, da im Prinzip ein gleichwertiges Angebot mit Betreuungs-, Bildungs- und Erziehungsauftrag vorliegt“ beanstandete Bürgermeister Thorn,  „wenn wir den Hort jetzt als entbehrlich schließen, werden im Sozialministerium Gelder frei.“ Die könne man doch umschichten, um damit Offene Ganztagsangebote der Schulen besser zu finanzieren, schlug der Bürgermeister vor.
„Die Termine mit den Verantwortlichen oder auch Ehrenamtlichen vor Ort empfinde ich jedes Mal als großen Gewinn. Der direkte Austausch ist wichtig, damit Politik nicht nur auf Theorien basiert, sondern sich an praktischen Erfahrungen orientiert.“ so Peters abschließend. Er stehe immer gern für Gespräche in der Region zur Verfügung.

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